Echinaccea wird zur Stärkung des Immunsystems eingesetzt

Phytotherapie

Die Jahrhunderte zurückreichenden Erfahrungen der Pflanzenheilkunde fließen in die moderne Form der Behandlung mit pflanzlichen Extrakten, der Phytotherapie, ein.

Die stärksten Medikamente der Schulmedizin stammen ursprünglich aus dem Pflanzenreich, zum Beispiel:

  •  enthält die Silberweidenrinde Salicin, eine Vorstufe von Aspirin,
  •  die schmerzstillenden Opiate leiten sich vom Schlafmohn ab, und
  • die ersten Hormonpräparate wurden einst aus der Yamswurzel synthetisiert - um nur einige Beispiele zu nennen.

Die Macht der Pflanzen ist groß, und die Möglichkeiten, die sich durch die Naturheilkunde eröffnen, sind noch lange nicht ausgeschöpft.

Die Behandlung mit pflanzlichen Wirkstoffen erfreut sich nicht nur einer immer größer werdenden Beliebtheit, sie ist auch bei vielen leichten Erkrankungen und Störungen des Wohlbefindens äußerst wirkungsvoll und gleichzeitig arm an Nebenwirkungen.

Auch die "Schulmedizin" erkennt mittlerweile einige Wirksamkeiten an und empfiehlt den Einsatz pflanzlicher Arzneimittel. Beispiele sind:

  • Johanniskraut bei leichten Depressionen,
  • Baldrian bei Schlafstörungen,
  • Arnika bei Prellungen und Verstauchungen und
  • Mistel in der Begleittherapie bei Brustkrebs.

Darüber hinaus gibt es ähnlich wie in der chinesischen Kräutertherapie eine Vielzahl von Behandlungsmöglichkeiten, zu denen wir Sie gerne individuell beraten.